5.10.07

Beri Beri schmeißt hin



O' zapft is', werte Gemeinde!

Passend zum Oktoberfest südlich des Weißwurstäquators hat man sich hier, im werten Preußen, doch lieber für die Variante "Anpacken" entschieden und den längst überfälligen Frühlingsputz kurzerhand in den Herbst verlegt.
Kurzum: Beri Beri hat lange genug das Althoff-Haus verdreckt und muss gehen.

Verkündete die Pressefee noch gestern morgen, von all dem nix zu wissen, wußte DIE WELT irgendwie mehr, denn das Springer-Blättchen im Handtaschenformat verkündete schon heute morgen: Der Klinikumsdirektor wird auf eine Interkontinentalraktete geschnallt und irgendwohin gebeamt, wo er niemandem vom Charitéplatz 1 die Luft zum Atmen klaut.

Offiziellen Angaben zufolge hat sich die Grillmaschine vom CVK mit dem "Herren der Fliegen" (dem Nachfolger der Fege-Soze Flierl) und dem Senator, dessen Experte EBV-positiv ist, darauf geeinigt, es unterm Christbaum nochmal richtig krachen zu lassen und sich Silverster so zu besaufen, dass er Neujahr gleich zuhause bleiben kann. So schön kann man es haben...

Was hat nun den werten Klinikumsdirektor dazu bewogen, hinzuschmeissen? Ist es Alterstarrsinn? Phlegma? Oder gar die Sehnsucht, endlich wieder mit "Uns Jutta" so richtig entspannt über alte Zeiten zu plaudern und Fischbrötchen zu teilen?
Der Redaktion (und fast jedem anderen Printmedium auf diesem Planeten) liegen Berichte vor, nach dem Beri Beri sich bei den kaufmännischen Leitern der CC's ein wenig zu deren Gunstern verzählt haben soll, außerdem war da noch die Geschichte mit einem echten Stasi-Major, der die Charité echt wieder zum real existierenden Sozialismus bekehren sollte. Ist bekanntermaßen schief gegangen.

So, liebe Oktoberfestbetriebskampfgruppe, bleibt uns nicht viel mehr, als die Weißwurst aus dem Kessel zu holen, den gläsernen Biereimer an den Hals zu legen und auf unser aller Wohl zu trinken, denn: Der Nachfolger des kleinen Mannes mit der dreifachantihypertensiven Therapie ist ein echter Abwickler. Nicht nur, dass er den halben Osten fachmännisch in die freie Marktwirtschaft und viele kleine Mecker-Ossis doll geärgert hat, nein! Er hat auch eine weitaus lustigeren Namen als Beri Beri. Von daher: Auch die Mecker-Wessis werden auf ihre Kosten kommen, wenn es ab 1. Januar heißt: Wie wickel ich nach dem ganzen Osten auch noch das letzte echte Ost-Relikt ab (--> die Charité)? Wir dürfen gespannt sein und uns alle am Ende des Tages vielleicht dann doch noch in das schöne Steglitz absetzen.
Vielleicht bleibt uns dann auch die Aufstockung des Zonenturms erspart?

Es darf gehofft werden.

12.8.07

Totgesagte faulen länger - Leiche im CBF entdeckt


Werte Leserschaft,

das "gute, alte Steglitz" macht mal wieder Schlagzeilen! Dachte die Redaktion, sich bequem in die Sommerfrische ins Ostzonale zurückziehen zu können, so machte ein grausiger Fund jedwede Bemühungen um Erholung vom anstrengenden Charité-Leben zunichte.

Begab es sich, daß die Radiologen (wahlweise: Patienten/Besucher) sich über zunehmende Geruchsbelästigung im Haupthaus am Hindenburgdamm 30 beschwerten.
"Leicht süßlich" riecht es eigentlich im gesamten Untergeschoß, dem dort regulär speisenden Krankenhauspersonal mag es nicht wirklich aufgefallen sein, die "Küche des Grauens" tut hier ihr übriges. Von der schweißschwangeren Herrenumkleide unter dem Bettenhaus II ganz zu schweigen.
Daß es nun am Mittwoch, den 08. August 2007 n.Chr. zu einem ganz besondern "Fund" im Tiefkeller kam, ist in den Augen der am CBF tätigen Investigativjournalisten der Mistprinten als reiner Zufall anzusehen. Denn: Jeder, der jemals im Tiefkeller (TK) der einstigen Musterklinik der Freien Stadt West-Berlin war, weiß, daß dort einfach ALLES stinkt.
Die Radiologen, allesamt scheinbar olfaktorische Gourmets, haben nach Informationen die der Redaktion vorliegen, regulär eine Reparaturanforderung beim CFM gestellt. Es grenzt in den Augen der Mistprinten an ein Wunder, daß der "Stinker vom TK" schon nach zwei Wochen gefunden wurde - normalerweise braucht ein CFM-Auftrag bis zur Bearbeitung gerne mal eine komplette Mondphase.
Nun denn, getreu dem Motto "Nua a dote Leich is a scheene Leich" (Wiener Sprichwort) gelang es furchtlosen CFM-Söldnern, in der Heizungszentrale im TK einen bereits verwesten Leichnahm zu bergen.

Wildeste Spekulationen ranken sich nun um die Identität des Toten. Gingen Klinikmitarbeiter zunächst von einem Obdachlosen aus, so verdichten sich aktuell die Hinweise darauf, daß es sich um einen prominenten Angehörigen der Medizinischen Fakultät handeln könnte. Denn, werte Gemeinde: Wer hat wann das letzte Mal den amtierenden Prodekan für Forschung Robert "The Rock" Nitsch gesehen? Unbestätigten Gerüchten zufolge soll sich dieser seit geraumer Zeit im befreundeten Ausland herumtreiben.
Wie Mistprinten unter Berufung auf höchst geheime Quellen herausfinden konnte, ist der Tote eindeutig-zweideutig anhand von Krümeln auf dem Fussboden, Duschgelresten, einem alten Leberwurstbrot und Kaugummiresten als "The Rock" identifiziert worden.

Berlins oberster Rechtsmediziner, Prof. Michael Tsokos sagte dazu: "Mein Laden hat beste Arbeit geleistet! Es hat sich ausgezahlt, alle Schlüssel im Dezember auszutauschen, denn jetzt konnte ich endlich an das geheime Kaugummiarchiv meines narzistisch-wahnhaften Vorgängers herankommen! "The Rock" hat hier eine Probe abgegeben, die bei der Leiche gefunde Marke passt zu der des PDF. Hubba-Bubba Apfel mag nur er allein. Es kann sich hier keinesfalls um einen Irrtum handeln."

Mistprinten ist entsetzt! Und, liebe Les(t)erschaft, seien Sie es mit uns! Wer hat "The Rock" auf dem Gewissen? Wie kam es dazu, daß er im TK gelandet ist? Wer hat den Schlüssel in den Teltowkanal gefeuert? Und wie kam das Leberwurstbrot hinein? Fragen über Fragen!
Diesen bohrenden Fragen haben sich IHRE Printen natürlich sofort angenommen.
Spielen Sie mit uns lustiges Täter-Roulette! Wir stellen Ihnen unsere Top Four vor, und diese auch noch mit absteigenden Wahrscheinlichkeiten, denn wir sind hier ja nicht bei der BILD wo sie selbst noch geistige Höchstleistungen vollbringen müssen, wir tun das für Sie!

Platz 1: (Höchte Wahrscheinlichkeit, "The Rock" eingekerkert zu haben):
Ein Mann mit dem Decknamen "Karli". Ein Phantom der Wissenschaftszene, bekannt Land auf, Land ab, an der Charité allerdings kaum ein Schatten seiner selbst. Lidquidieren tut er nicht nur privatärztliche Leistungen sondern scheinbar auch "The Rock". Motive hat er genug: der PDF hat die schärfere Frau, vielleicht nicht das besser Auto, sieht aber besser aus und ist auch so irgendwie viel besser als Mr Ex-Cologne.





Platz 2: Rumsfeld-Harry. Einfach so. Harry ist böse, wohnt in Steglitz und hat zwei kalte Dependancen im TK.













Platz 3: Bernd Dörken. "The Rock" redet besser als BD, und BD muss am "Rock" vorbei, um Dekan zu werden. Demnach hätte unsere liebste Quasselstrippe ein hervorragendes Motiv, Klein-Robert in die stinkende Steglitz-Sauna zu stecken. Wobei wir BD nicht so viel Perfidie zutrauen.
Wir warnen allerdings den amtierenden Dekan: MP, watch out in dark alleys! And always lock your front door!







Platz 4: Der PDL. OK, zugebenermaßen sehr weit hergeholt. Glaubt die Redaktion jedoch, daß der PDL kürzlich während des Sommerurlaubs des Dekans Blut geleckt haben könnte und doch noch länger "Manfred allein Zuhaus" gespielt hätte. Ohne PDF und den Chef vons Janze ist nämlich die Agendamachine Big Boss (No pun intended) of Charité.

Dies also die Täterauswahl. Nun aber zum WARUM??! Warum gerade der Tiefkeller im CBF? Zwei der obigen Verdächtigen hätten handfeste Alibis: BD und "Karli" sind nie in Steglitz gesichtet worden. Dass sie sich nun in den "Süden" verlaufen haben sollten, wäre ungewöhnlich.
Die anderen zwei Herren wohnen quasi in Steglitz. Sollten es doch Harry oder die Agendamachine sein?
Ihre Mistprinten wären nicht die, die sie schon seit über einem Jahr sind, wenn die Redaktion nicht für Sie, werte Leserschaft, das ultimative Beweisphoto geschossen hätte: Sehen Sie in der Bildbeilage, wie beim Abtransport der Leiche ein vermeintlicher Mitarbeiter des CFM in Wirklichkeit ein alter Bekannter ist! Kommt auch Ihnen das Walroßgesicht bekannt vor obwohl es sich versucht, mit CFM-Bling-Bling und Blaumann zu tarnen??! Ja, liebe Leserschaft, es ist, wie es immer ist! Robert "The Rock" Nitsch war nie weg, sondern wurden von den Mächten des Bösen und den vereinigten Origienfeierern Berlins in den TK verschleppt! Denn wenn eins klar ist an der Charité, dann dieses: pi=3,14 und der Personalrat hat bei allem Bösen seine Finger im Spiel! Robert "The Rock" Nitsch wurde scheinbar von den Handlangern des Personalrates Fakultät aus dem Weg geräumt. Hätten Sie das gedacht? Wir auch nicht...

30.5.07

Seite 45

Geneigte Leserschaft,

lange war es still um die hochkarätig besetzte Star-Redaktion der Mistprinten. Was war geschehen? War etwa der Atombunker ausgehoben worden? Die Biervorräte versiegt? Das Bettenhochhaus eingestürzt? NEIN, hochverehrte Leserschaft, nichts dergleichen ist passiert!
Es begab sich nun aber zu einer Zeit, dass die Redaktion ihre investigativen Tätigkeiten intensivieren musste, um auch weiterhin IHNEN die neusten Enthüllungen zu präsentieren! Daran arbeiten wir auch weiterhin mit Hochdruck. Da wir aber meinen, dass die heitere und v.a. unterhaltende Komponente des Charité-Lebens bisher bei uns zu kurz gekommen ist, so möchten wir hier ein paar Gerüchte aufgreifen und nach bester GALA-letzte-Seite-Manier aufarbeiten und mit Wahrheitsprozenten versehen.

Gerücht 1: Der Mercedes des VorSTandsvorsitzenden entspricht neusten Umweltvorgaben
Wahrheitsgehalt: 20%

Mistprinten sagt: Kann gar nicht sein! Wir alle wissen, dass die E-Klassen-Schleuder mit 180mg Kohlendioxid/km schon ganz schön weit oben in der Stinkklasse unterwegs ist. Mistprinten sagt dazu: Hätte ja noch schlimmer kommen können, der handliche Sportwagen des PDLs ballert immerhin mehr als 220mg/km in die schöne Berliner Luft. Mistprinten sagt: Gas geben!


Gerücht 2: Im neuen Vorklinik-Zentrum wird es einen Folterkeller geben.
Wahrheitsgehalt: 60%
Unser allseits beliebstes DFG-Orakel PMK freut sich unbestätigten Mitteilungen zufolge schon diebisch auf sein neues Reich gegenüber des Althoff-Hauses. Weil niemand sich gerne mit dem Star der Starlets der "Grundlagenwissenschaften" anlegt und "die da" eh immer machen was sie wollen, ist die Redaktion der Mistprinten der festen Überzeugung, daß ein Folterkeller mit Vollausstattung ohnehin das einzige ist, was die weltfremden Zentrifugierer zur Vernunft bringen kann. Mistprinten sagt: Spank my ass and call me Charlie!

Gerücht 3:
Die Charité bekommt einen eigenen Lauftag bei der 5x5km-Staffel.
Wahrheitsgehalt: 80%
Kann man den steigenden Teilnehmerzahlen der letzten beiden Jahre Glauben schenken (immer mehr TeilnehmerInnen seitens des Baziellenmutterschiffes), so kann die Charité bald einen eigenen Staffeltag bekommen. In diesem Jahr heißt es um den 20. Juni herum wieder rennen was das Zeug hält. Dabei kommen mit Sicherheit wieder hoch poetische Teamnamen zum Einsatz. Unsere Vorschläge: Rennen für Detlev, Rennen für volle Taschen, Nichts Sparen sondern Rennen, Personalrat auf der Flucht, Sklaven für Ruhm und Ehre, Detlev's Lieblinge, Charitésen, Chariteusen, Hochhausläufer, Die Kraft des Südens (soweit den Teams aus dem schönen Steglitz antreten) und so weiter und so weiter.
Eigentlich wissen wir alle, worum es den TeilnehmerInnen geht: Ein Charité-T-Shirt von der Pressefee geschenkt bekommen, so sieht es doch in Wahrheit aus!
Mistprinten wird nichtsdestotrotz investigative Fotojournalisten an der Strecke postieren und versuchen, den einen oder anderen Schnappschuss der hohen Damen und Herren im Sportleibchen zu machen und unserem exklusiven Leserkreis zur Verfügung zu stellen.
Mistprinten sagt (frei nach Udo Bölts, denn "Die Bölts geht nie kapütt!"): Quäl Dich, Du Sau!

Gerücht 4: Der VorSTand ist zum Anfassen da!
Wahrheitsgehalt: >90%
Es ist mal wieder so weit: Detti G, Beri-Beri und MP gehen auf Tournee! Leider singt keiner von ihnen so schön, dass wir dieses Event als Konzert bewerben können, eine Komödie wird es dank des Zutuns von Standortsägen und Frettchen bestimmt allemal, wenn unsere drei lustigen Gesellen aus dem Althoff-Haus am 31. Mai diesen Jahres mit ihrem Showprogramm "Campus-Tour" ihre Derniere im HS Ost des CBFs geben. Wobei die Standortsäge da bestimmt nicht freiwillig hinfährt und das Frettchen einfach viel zu doof ist, das findet eh nur die Biertheke in der (mittlerweile verhökerten) Tucholskystr. Sei's drum.
Also werte Leserschaft, kommen auch Sie zahlreich zu diesem kleinen erheiternden Mutantenstadel am 31.05. und lassen Sie uns alle gemeinsam schunkeln wenn der VorSTand vielleicht doch dreistimmig anstimmt: "Hit me Baby, one more time!"
Mistprinten sagt: HINGEHEN!

Trauer allerorten (campusübergreifend quasi).


Werte Trauergemeinde, liebe Charité!

Mit Kopfschütteln, Bestürzen und Bedauern müssen wir heute berichten, dass unsere allseits bekannte (die Beliebtheit lassen wir dahingestellt) Leiterin des GB Abwicklungsmanagment, entschuldigung, CHANGEmanagment das Hohe Haus Charité verlassen wird.
Lt. Vorstandsmeldung vom heutigen Tage im Intranet haben beide Seiten Stillschweigen über die Gründe des Wegganges von "Uns Jutta 2" vereinbart. Dies ist uns, geneigte Leserschaft, ziemlich egal, deshalb möchten wir hier ganz offen mit ihnen zusammen über etwaige Gründe spekulieren bis die Wände wackeln oder das Ford-Plakat vom Zonenturm in Mitte runterkracht!

Hat JGS etwa "Beri-Beri" Behrends die alten Fischbrötchen aus der Hamburger Heimat vom Teller geklaut? Dem Dekan das letzte Schnittchen vom Buffett gegessen? Dem VorSTandsvorsitzenden nahe gelegt, im Althoff-Haus einen Aufzug einzubauen? Oder gar mit dem Personalrat gekungelt? V.a. letzteres halten wir für absolut ausgeschlossen, wer kungelt schon mit der Standortsäge? Außer der Physiologie am CCM vielleicht... ABER WIR NICHT!

Was werden wir sie vermissen, die Auftritte der Frau mit der Hakennase im Fakultätsrat, wortgewandt und ignorant, zielsicher vorbei an allen Zielgruppen, sowohl am Arbeitgeber als auch am Arbeitnehmer. Wir werden sie vermissen, die kleinen Streitereien um Zwei-Monats-Verträge und Tarifverhandlungen. Noch vielmehr werden wir die Keilereien zu studentischen Hilfskräften vermissen, nicht aber die prä-dekompensatorischen Blicke und Reden der Agendamachine. Wer auf so etwas steht und mehr davon braucht, der poste bitte in der Kommentarfunktion seine Email-Adresse, die Redaktion vermittelt an dieser Stelle gern an ein fakultätsinternes Sorgentelefon.

Wir wären nun aber keine Mistprinten wenn wir nicht doch glaubten zu wissen, was nun wirklich geschehen ist. Zunächst dachten wir daran, dass auch sie es in den Garten ziehen würde (siehe auch Artikel zum Standortsägentum aus dem letzten Jahr), allerdings hielten wir dies sehr schnell für abwegig. Haare einzeln ausruppen wäre bestimmt auch etwas ganz Feines, allerdings eher etwas für Borderliner, und in diese Richtung passt Frau Seringhoff-Geckler nun so gar nicht. Eher Narziss, aber lassen wir das mal mit der Hobby-Psychiatrie, da gibt es Leute, die sich damit hauptberuflich beschäftigen (die dafür dann auch ihre Sekretäre mit Backpfeifen belohnen). Ok, wo waren wir? Ah ja, Zukunftsmusik.
Sagen wir es so: Wir haben unsere spatzenbehirnten Köpfe gerauft, uns die letzten Stoppeln von der Konzentriermurmel gezupft und uns die letzten Furunkel ausgedrückt, wir können uns einfach nicht vorstellen, wie man entweder a) die Charité freiwillig verlassen kann, denn, werte Leserschaft - und so ist es doch nun wirklich - andere Leute zahlen Eintritt für so einen grenzdebilen Tripp am klaffenden Abgrund des Wahnsinns! Oder, wir wählen in diesem Fall Tür B, die Freunde in der Esche haben einen Fehler gemacht und JGS einfach entlassen! War vielleicht all die lange Zeit im Changemanagment ein billiger Trick von Frau Isabella H., uns allen "Big-Brother-Like" vorzuführen, dass auch total Irre in Deutschland richtig dick Karriere machen können, und das alles unter den Augen des Landes Berlins, nur um endlich den Beweiss der Hypothese "Berlin - Run by Monkeys!" anzutreten! Wir wissen es nicht, werte Gemeinde. Deshalb lassen Sie uns heute munter weiter gemeinsam spekulieren, wir haben bald auch noch mehr zu diesem Thema für Sie auf Lager.

Wir wünschen Frau G.-S. in jedem Fall auf ihrem weitern beruflichen Weg alles Gute, ihrem neuen Arbeitgeber herzliches Beileid, gratulieren uns selbst und blicken in eine strahlende Zukunft, denn: Es kann nur besser werden!

Prost!

27.5.07

Mistprinten bekommt Videomaterial zugespielt

Wie Sie, verehrte Freunde des Faktenjournalismus, sicher längst bemerkt haben, waren die Mistprinten bislang eng mit den klassischen Informationsträgern Bild und Text verschwägert.
Da auch wir mit der Zeit gehen (müssen), möchten wir Ihnen heute erstmalig ein Videodokument präsentieren, das so sicher seinesgleichen sucht.

Durch einen anonymen Hinweis fanden wir dieses Filmdokument in den Weiten des Internets. Es zeigt einen hier namentlich nicht näher zu nennenden Ordinarius des Mutterschiffs bei dem Versuch, seinen (sportlichen) italienischen Kleinwagen auszuparken. Leider reißt der Film nach etwa einer Minute ab, vermutlich weil Schergen des Personalrats den Kameramann festnahmen und in den Tiefkeller warfen. Glücklicherweise konnte das Videoband gerettet werden, so dass wir nun zumindest spekulieren können, was der Mann mit der milchigen Verwandschaft da tut:

1. Er telefoniert per Handy mit seinem alten Kumpel und Landsmann "dem Scherer" und droht ihm (mal wieder), mit ihm zu "wandln"
2. Er hat einen offenen Becher Müllermilch auf dem ledernen Beifahrersitz stehen und versucht, diese beim Ausparken nicht umzukippen
3. Er hat mit Kardio-Baumann im Fahrstuhl eine Wette abgeschlossen wer als erster im "Kanzlereck" zum Mittag ist, dabei aber vergessen, dass sein Ofen 38 Meter Wendekreis hat und der fiese Baumann heute mit seiner Isetta gekommen ist. Der steht dafür jetzt vorm Bettenhaus und macht sich mit seinen scheinheiligen Internistenkumpels -mal wieder- über die vollentkernten Chirurgen lustig.
4. Er hat "leistungsorientierte Mittelvergabe" nicht ganz verstanden und will jetzt seinen Leistungen im schnellen Gangwechseln glänzen
5. Er kommt gerade vom fünfstündigen Klinikchef-Meeting und stellt sich vor, hinter seinem Auto läge Bernd D., den er nach seinem vierstündigen Monolog zwar lieber in Erdbeermolke ertränkt hätte, für den ihm das leckere Fruchtgetränk aber auch eigentlich viel zu schade ist. Während er vor- und zurücksetzt, überschlägt er die anzunehmenden Kosten für neue Reifen und Unterbodenwäsche und verwirft die Idee schließlich auch wieder.

Sollten Ihnen, verehrte Leser, weiter Hypothesen einfallen, lassen Sie es uns wissen !



/edit:

Gestern bekamen wir noch ein Foto besagten Gefährtes zugesandt. Sie sehen die italienische Schw...äh den Sportwagen und die Isetta von "Betablocker" Baumann, kurz vor dem Rennen zum Kanzlereck.

11.3.07

Ein Jahr Mistprinten !

Werte Festgesellschaft,

Wir, die Redaktion von www.mistprinten.de.vu, freuen uns, heute mit Ihnen das erste Jubiläum unserer journalistischen Großkampfmaschine zu feiern.

Wie auch unser hochgeschätzter VorSTandsvorsitzender, wollen wir das Jahr Revue passieren lassen.


Um Herrn Detlev G. nicht die ganze Show zu stehlen, hatten wir uns im letzten Jahr bewusst dazu entschieden, nicht im Januar sondern im März mit unserem realsatirischen Enthüllungsprojekt an die Öffentlichkeit zu gehen um die Verkündung der Neujahrsrede nicht total unter den Tisch fallen zu lassen. Wobei? Schnittchen und Sekt gab's bei uns bisher noch nicht. Mögen wir doch eher Döner und schales Dosenbier vom ALDI. Wir möchten Sie heute mit einigen bislang unveröffentlichten Leckerbissen, sozusagen "Cut scenes", die in unserem Archiv schlummern, verwöhnen. Einiges war für sich einfach nicht gut genug, um unseren - und Ihren - Ansprüchen zu genügen.

Ein Jahr ist nun ins Land gezogen, und ja, liebe Charité, was haben wir gelacht. Über Sie/Dich/Euch! Wir dürfen dankbar sein über so viel heiteren Schwachsinn, unfreiwillige Komik und so unglaublich viel selbstdarstellerische Akteure und Aktricen, die uns von Zeit zu Zeit aus unserer Lethargie im Atombunker gerissen haben und uns zu poetischen Höhenflügen ungeahnten Ausmaßes beflügelt haben.


Was hätten wir in diesem Jahr nur getan und was wäre ohne unser meisterhaftes journalistisches Gespür alles unter den Teppich gefallen...

Wir wollen nicht darüber spekulieren.

Viel mehr wollen wir daran erinnern, wie Schmolker Vieden und Co. den Palastmüll durch Berlin karrten, Rumsfeld-Harry sein Buch so schlecht bewarb, dass es keiner kaufen wollte.

Oder als IM Hinnack aus dem damals noch gut gecaterten Fakultätsrat flog um sich dem Garten zu widmen und zur legendären Standortsäge wurde. Oder als IM Hinnack nicht in den Aufsichtsrat gewählt wurde. Oder als IM Hinnack nach Steglitz gezwungen wurde und unter den Augen der versammelten Fakultät Marken für die Biertheke verschachern musste. Oder als IM Hinnack das Frettchen mitbrachte und alle doll geschwitzt haben. Ok, daran wollen wir uns nicht erinnern.

Stattdessen erinnern wir uns gerne an Jutta B. vs. Everything. In Anlehnung an eine der besten Homepages seit der Erfindung des Internets (www.mrtvseverything.com) hat unsere Terrorlesbenohrringtragende Frau Dr. B. es wirklich mit jedem aufgenommen. Und verloren. Egal ob die Vorsitzende der Ausbildungskommission, die schrägen Vögel der studentischen Liste 2, dem langen Arm des Bösen (Dr. Jörg P.) oder dem Bösen schlechthin (die Agendamachine). V.a. letzteres ist auch für den wählerischsten Gourmet von akademischen Schlammschlachten immer wieder ein besonderer Höhepunkt im kommissoralen Festtagsmenü.

Da weder Try-and-Error noch Lernen durch Fehler im Repertoire von "Uns Jutta" vorkommen, ist sicherlich auch in Zukunft gute Unterhaltung in nahezu allen Gremien garantiert. Von daher: DANKE, JUTTA, mach weiter so wenn Du kannst!

Außerdem denken und danken wir unserem Fast-Dekan Bernd D., dessen Jaguar sicherlich auch in das Auto des amtierenden Dekans passt. Bernte, alte Werkewemse, was haste uns erheitert mit Deinen ausführlichen Redebeiträgen mit zungenverknotend gerolltem "R". Fast so gut wie früher Muttis Gute-Nacht-Geschichten. Außer, dass bei mir die immer der Vatti gelesen hat, aber das spielt hier keine Rolle.

Auch Deine bösen Blicke können uns nicht davon abhalten, auch im nächsten Jahr Lobgesänge auf Dich und Dein rattenscharfes Auto abzusingen. Bernd D. aus B.: Gib uns mehr, wir brauchen's !

Gern erinnern wir uns auch an die wachsende Popularität der Charité in Hollywood. Da wäre Quentin Tarantinos Filmprojekt, für den er den amtierenden PDF Robert "The Rock" Nitsch verpflichten konnte. Just vor Weihnachten machte dann die Runde, dass auch ein unter dem latent negrophilen Pseudonym "Dean Martin" agierender Kollege des "Rocks" angeheuert hätte.

Den filmischen Höhepunkt des Jahres bildeten aber eindeutig die "Dean Wars" mit dem ultimativen Kampf um das Prodekanat Lehre.

Weder IM Hinnack noch der Wohlfühlphilosoph konnten etwas dagegen tun, die Agendamachine für weiter 2,5 Jahre zwischen Mitte und Steglitz Hin- und Herzukatapultieren. Doris muss also keine Zichten die Treppen im Althoff-Haus hochzerren. Lt. inoffiziellen Informationen, die der Mistprinten-Redaktion zugingen, fällt die gute Doris die Treppen ohnehin lieber runter als rauf.

Pelle erfreut sich nach wie vor guter Raumluft und der einstig gehandelte Mitbewerber um die "(Gold?-) Krone vom 4. Stock" (nennen wir ihn IM Walroß) hat die gammeligen Rheumakrallen dann lieber gen Prodekanat Forschung ausgestreckt. Der amtierende PDF hat ihm da aber ordentlich einen auf die Pfoten gescheuert. Auch wenn der ehemalige "Kalif von Köln" was dagegen haben dürfte. Aber man kann ja nun beim besten Willen nicht alles im Leben haben, dasselbige ist, wie wir im letzten Jahr bereits gelernt haben, kein Ponyhof!

Und dann wären da noch die vielen tollen Pressemitteilungen in diesem Jahr gewesen...

Neben allerlei prima Sachen aus der Medizin (ja, was, ehrlich?) fand die hiesige Redaktion stets mehr Spaß an Interna, die durch den Blätterwald rauschten. Aber da waren wir wirklich nicht allein!

Es gab so viele Sachen, über die wir gar nicht berichten konnten. Wir müssen ab und zu auch mal saufen um das alles ertragen zu können!

Da war die Sache mit zwei äußerst wohlhabenden Männern, die das Mutterschiff verklagten weil man ihnen vom siebenstelligen Gehalt ein paar Kohlen abzwacken wollte. Wir haben mit Ihnen geweint und hoffen auf bessere, weniger harte Zeiten.

Oder als die Arnimallee 22 mit Hilfe des Deutschen Ärzteblatts sich zur "Besten Vorklinik Deutschlands" samt Riesentransparent kürte. Oder als am CBF ein Patient übers Wochenende im Aufzug im Poliklinikbau stecken geblieben war (wär am CCM bestimmt nicht passiert, da hätte er wahrscheinlich ne ganze Woche im Aufzug festgehangen). Oder als auf der IST im COZ grozügig Nitroprussid-Natrium verteilt wurde. Und als dann die Soze mit der Brille endlich aus dem Senat geflogen ist und jetzt wohl am Roten Rathaus fegen geht oder so. Und als dem Senator sein Experte doch noch für den Auslandseinsatz geupgradet wurde. Ach, was gab es nicht alle für schöne Dinge.

Eins, liebe Leser, möchten wir Ihnen jedoch auch im nächsten Jahr versprechen: Harten und ehrlichen Investigativjournalismus mit absolut lokalpatriotistisch unverblühmten Faktenwissen.

Die Mistprinten werden auch im nächsten Jahr für Sie da sein und schonungslos über die wirklich wichtigen Sachen an der Charité berichten! Für den Rest gibt?s die Pressefee.

Lassen Sie uns mit den "Author's BestOf" des vergangenen Jahres auf das nächste anstoßen und der Dinge harren, die da kommen...

Hakuna Matata.





7.2.07

Rückseite des Turms ?

Liebe LeserInnen,
sicher ist Ihnen nicht entgangen, dass das Mutterschiff Ihnen in neuem Gewand entgegenstrahlt.
Für eine neue Zeitschrift werbend, hat man nicht an Mehrdeutigkeit gespart. Für alle des Englischen nicht mächtigen haben wir uns erlaubt, den Begriff "Vanity" durch eine Online-Übersetzung zu schicken. Hier die Ergebnisse:

vanity Aufgeblasenheit {f}
vanity Egoismus {m}
vanity Einbildung {f}
vanity Eitelkeit {f}
vanity Nichtigkeit {f}
vanity Selbstgefälligkeit {f}
vanity Vergeblichkeit {f}

Die Rückseite des braunen Zonenturms ist bislang unbedeckt...oder sollten wir unbefleckt
sagen ? Wie auch immer, den unerbittlichen Investigativjournalisten der Mistprinten ist es gelungen, die Entwürfe dreier Gremien der Charité zu bekommen, zwischen denen der VorSTand entscheiden soll. Dies waren die Zentrumschefs, das Dekanat und der Personalrat. Wer welche Entwürfe vorlegte, erschließt sich uns nicht. Es darf spekuliert werden ;)

















15.1.07

Skandal! GB Change Management in der Hand des Bösen !

Sicher ist Ihnen, werte Leser, nicht der Schrecken entgangen, der sich kürzlich über die rechtschaffenen Mitarbeiter des Institutes für Rechtsmedizin (CBF) legte.

Ein bis dato namenloses Grauen schickte sich an, das friedliche Treiben in dem kleinen Institut mit teuflischer Macht zu unterbinden. Ein Unheil zog herauf, im Lande Moabidor, wo die Schatten droh'n...

Gerade als Kapitän Schneider, der ein bisschen aussieht wie Käpt'n Iglu (nur mit weniger Haaren im Gesicht), in den wohlverdienten Ruhestand gehen wollte, geschah das Unfassbare: Finstere Mächte befahlen den Getreuen des Herrs der Fischstäbchen, sich auf nach Moabit zu machen, in dessen dunklen Verliesen einsam der neue Herr der Gewölbe wartete, der junge und hochmotivierte Prinz Tsokos.

Just in diesem Momente bekam das Grauen auch ein Gesicht:

Jawohl, liebe Freunde des modernen Märchens...das war die Herrin der Schicksale, die dunkle Herrscherin des Bösen, Jutta Secklinghoff-Gera. Wäre es nicht so traurig, müssten wir eigentlich alle darüber lachen, dass sie dem praktisch emeritierten Käpt'n Iglu schrieb, er solle sich einen neuen Job suchen.

Doch es kam noch besser: Sein treuer (berufener!) Knecht und Studentenfreund Helmut M., sollte sich ebenfalls einen neuen Wirkungskreis suchen. Böses denkt, wer hier Absicht vermutet...sollten die Dämone der Verwaltung SO boshaft sein ? Dass diese Blutsauger die gefesselte Fakultät aussaugen, ist bekannt. Aber nun auch geschickt Zwist säen unter um ihre Zukunft bangenden KollegInnen ? M. wollte dies nicht glauben und forderte die dunkle Herrscherin auf, ihr Versehen zuzugeben. Doch die bestätigte nur, was sie ihm und seinem alten Chef geschrieben hatte. Verrat !

So geschickt stellte die böse Jutta es an, dass schnell Studenten und Mitarbeiter auf die vermeintlich Schuldigen mit dem Finger zeigten: Den tapferen Prinz Tsokos und die drei Ringträger vom Charitéplatz 1.

Nur die Gefährten des Hexenhäuschens gruben fleißig weiter im Sumpf der Verwaltungsintrigen um zuletzt mit Hilfe des MPs alles aufzuklären.

Der hier gezeigte Schnappschuss zeigt den Dekan friedlich mit seiner Gefolgschaft, anwesend auch Prinz Tsokos und einige Starlets des Mutterschiffes beim Gespräch über den Welfrieden. M. konnte zu diesem Fototermin leider nicht zugegen sein, da er sich schon wieder in die Arbeit gestürzt hatte um in den Tiefen des Blackboards die rechtsmedizinsche Lehre noch weiter zu verfeinern...

Hochauflösende Bilder finden Sie, verehrte Leser, wie immer durch Klick auf die verkleinerten Versionen !

14.1.07

Charité spielt "Hau den Dekan" - Mistprinten enthüllt Beweismaterial


Werte Gemeinde,

des VorSTandsvorsitzenden bahnbrechende architektonische Glanzleistung im vorweihnachtlichen Trubel hat die Mistprintenredaktion derartig aus dem Tritt geworfen, daß ein ganz anderes Vorkommnis komplett an uns vorbeigerauscht ist: Das vorweihnachtliche "Dekans-Bashing".

Begab es sich doch im November nach der Krönung des neuen Aufsichtsratsvorsitzenden Dr. Z., daß ganz hässliche Gerüchte in der Berliner Presse die Runde machten. Dort wurde gemunkelt, es gäbe böse Strömungen innerhalb der Charité, daß diese sich vom Klinikum trennen wollen würden und dieses (oh SCHRECK!) privatisieren wollen würde. Ein Aufschrei ging durch die Reihen der ihre Dienstreisen selbst finanzierenden CharitéCentrums-Leiter (ob dieses gänzlich cerebral verklebte Wort wohl in die nächste Ausgabe des Dudens kommt oder sich für das "Unwort des Jahres 2007" qualifiziert?). Wie konnte man nur laut darüber nachdenken, das Krankenversorgungsmutterschiff den bösen Gnomen von Helios oder Sana in die Schatzkammer zu schieben?
Die Schurken hatte man auch gleich recht richtig ausgemacht: Die durchtriebene Fakultätsleitung, die ihr ganzes wertvolles Transferleistungsgeld Forschung/Lehre-Krankenversorgung nur für sich behalten wollte.
Da begab es sich nun, daß im November dicke Luft am Montagsbuffet (das, so möchte Mistprinten hier einmal anmahnen, mit der neuen Legislaturperiode des neuen Labervereins aka Fakultätsrat beschämend schlecht geworden ist) herrschte: Da entzogen die bösen CC-Typen der Fakultätsleitung einfach das Vertrauen! HA! Wobei wir, die alles enthüllende und nichts beschönigende journalistische Großkampfmaschine Missed Printen, sich schon gefragt hat: Kann man sich selbst das Vertrauen entziehen? Denn wer mal richtig aufgepasst hat beim Durchblättern all der interessanten kleinen Memos und Auflistungen von Amts- und Krawattenträgern, der hat gemerkt, daß der amtierende Prodekan für Studium und Lehre gleichzeitig Leiter des CC 16 ist. Hmmm.... Wie mag sich unsere sportwagenfahrende Agendamachine wohl gefühlt haben, als er seiner "anderen Hälfte" (wir vermeiden hier mal bewußt das Wort "bessere", das sei mal dahingestellt und wabert im Dunkeln) das Vertrauen entzogen hat? Der Welt entrückt? Total schizophren? "So anders"? Oder gar total betäubt? Wir glauben weder das eine noch das andere und tippen auf "Gut unterhalten". Nun gut, dieser Artikel hat nicht den Zweck, in die hintersten Hirnwindungen des PDLs einzusteigen, das machen wir ein anderes Mal.

Was nun folgte, kann man sicherlich sehr treffend mit "Das grosse Brechen" bezeichnen. Es folgten zwei sehr unterhaltsame Stunden, in denen jeder mal sagen durfte, was er denn am Dekan und am PDF so richtig doof findet. Und was die beiden an allen anderen so richtig doof finden.
So richtig hervorgetan hat sich in dieser Richtung ein nicht näher bezeichneter Professor, der früher mal viel in Köln zu tun hatte. Dieser bekommt unbestätigten Meldungen zufolge geradezu psoriasiforme Ekzeme wenn man das Wort "PDF" ausspricht und wollte diesen gern mit Maus und Mann absägen. Naja, Rechnung ohne den Wirt gemacht... Hat natürlich nicht geklappt. Dachten wir zunächst, der Dekan hätte Burking angedroht (wer nicht weiß was das ist, dem empfiehlt die Redaktion die Lektüre eines Lehrbuches der Rechtsmedizin), so wurde Mistprinten exklusives Beweismaterial zugespielt, auf dem zwei Drittel der Fakultätsleitung kräftig Horrorszenarien abspielen, für alle, die sich erneut an einem ähnlichen Stunt versuchen möchten. Vielleicht sollte man sowas lassen, wenn man Initialen hat, die grob an die Königlich-Preußische Porzellanmanufaktur erinnern und man um die Ecke von einer Irrenanstalt wohnt...

Fröhliche Weihnachten nachträglich.

1.1.07

Charité baut für die Gesundheitsstadt Berlin ? Mistprinten enthüllt Entwurf




Wie unlängst die holde Pressefee der Charité verkündete, ist unser grosser Herr und Meister Detlev G. aus B. (links im Bild) beim Eisangeln auf Gas oder Rohöl gestoßen, wie sonst ist es zu erklären, dass die Charité sich dazu entschlossen hat, das hässlichste Haus der Stadt (unser einzigartig gruseliges Bettenhochhaus in Mitte) aufzustocken?
War noch im letzten Herbst das Geld zu knapp um den Piepmätzen von der Ärzteinitiative mehr Kohlen rüberzuschieben, so kann unser huldvollst verehrter VorSTandsvorsitzender nun verkünden, dass das ?Wahrzeichen Berlins? (Berliner Zeitung, Mistprinten übergibt sich und entschuldigt sich) um ganze sieben Etagen in den Berliner Dunsthimmel emporwachsen soll.
Die Statik soll ihr ok gegeben haben, wobei Missed Printen glaubt, dass der Chef hier selbst in der Kaffeepause gerechnet hat, denn wer Chef von so einer einzigartig komischen Einrichtung wie der Charité ist, kann doch einfach alles, oder?


Kommen wir zurück zum Thema: Lt. Pressemitteilung des Mutterschiffes vom 15. Dezember des vergangenen Jahres werden zunächst einmal ein paar mehr grüne Dekomatten an Honnis Prachtbau angetackert. Die sind lt. offizieller Version dafür gedacht, Passanten und Mitarbeiter vor herunterfliegenden Kacheln zu schützen, Missed Printen enthüllt hier jedoch exklusiv: Sie sind als Symbol der Hoffnung gewählt (grün usw., Sie verstehen?!), um VorSTand und Mitarbeiter doch noch an den selbstgewählten Wahlspruch des Dekanats glauben zu lassen (?Alles wird gut!?). Da sich in absehbarer Zeit wegen des Gesamtzustandes der Rundumbefliesung dieses hässlichen Kotzbrockens in der Berliner Innenstadt wahrscheinlich ein kompletter grüner Schal um den Kasten legen wird, hat man sich auch schon etwas anderes ausgedacht: Ein Rundumposter! Blow-up-Media lässt sich sicher was schönes einfallen, so z.B. Werbung für Weihnachtspartylocations, potenzsteigernde Mittel oder einfaches Exorzistenwerkzeug. Tabak- und Alkoholwerbung sind leider ausgeschlossen. Eigentlich auch egal, solange man am Kiosk unten im Foyer immer noch Glimmstengel käuflich erwerben kann.
Im nächsten Schritt wird sich das Mutterschiff dann umweltfreundlich geben: Nicht nur, dass die kackbraune Befliesung für 100? pro Quadratmeter als Antiquität an unwissende japanische Touristen und indolente Umlandbewohner verscherbelt wird, nein, es kommt noch viel besser! Anstatt die sieben Etagen aus kostbaren Rohstoffen neu zu bauen, wird die Charité ganz einfach ein ganzes Haus oben draufstecken und damit nicht nur die nach innen bereits vollzogene Fusion auch nach außen transportieren: Das schönste Uniklinikum der Welt wird einfach oben festgemöllert und fertig ist der Neubau!
Jetzt muss man nur noch den Teltowkanal 10km nach Norden verlegen und die Welt ist wieder in Ordnung.

Prost Neujahr!