15.1.07

Skandal! GB Change Management in der Hand des Bösen !

Sicher ist Ihnen, werte Leser, nicht der Schrecken entgangen, der sich kürzlich über die rechtschaffenen Mitarbeiter des Institutes für Rechtsmedizin (CBF) legte.

Ein bis dato namenloses Grauen schickte sich an, das friedliche Treiben in dem kleinen Institut mit teuflischer Macht zu unterbinden. Ein Unheil zog herauf, im Lande Moabidor, wo die Schatten droh'n...

Gerade als Kapitän Schneider, der ein bisschen aussieht wie Käpt'n Iglu (nur mit weniger Haaren im Gesicht), in den wohlverdienten Ruhestand gehen wollte, geschah das Unfassbare: Finstere Mächte befahlen den Getreuen des Herrs der Fischstäbchen, sich auf nach Moabit zu machen, in dessen dunklen Verliesen einsam der neue Herr der Gewölbe wartete, der junge und hochmotivierte Prinz Tsokos.

Just in diesem Momente bekam das Grauen auch ein Gesicht:

Jawohl, liebe Freunde des modernen Märchens...das war die Herrin der Schicksale, die dunkle Herrscherin des Bösen, Jutta Secklinghoff-Gera. Wäre es nicht so traurig, müssten wir eigentlich alle darüber lachen, dass sie dem praktisch emeritierten Käpt'n Iglu schrieb, er solle sich einen neuen Job suchen.

Doch es kam noch besser: Sein treuer (berufener!) Knecht und Studentenfreund Helmut M., sollte sich ebenfalls einen neuen Wirkungskreis suchen. Böses denkt, wer hier Absicht vermutet...sollten die Dämone der Verwaltung SO boshaft sein ? Dass diese Blutsauger die gefesselte Fakultät aussaugen, ist bekannt. Aber nun auch geschickt Zwist säen unter um ihre Zukunft bangenden KollegInnen ? M. wollte dies nicht glauben und forderte die dunkle Herrscherin auf, ihr Versehen zuzugeben. Doch die bestätigte nur, was sie ihm und seinem alten Chef geschrieben hatte. Verrat !

So geschickt stellte die böse Jutta es an, dass schnell Studenten und Mitarbeiter auf die vermeintlich Schuldigen mit dem Finger zeigten: Den tapferen Prinz Tsokos und die drei Ringträger vom Charitéplatz 1.

Nur die Gefährten des Hexenhäuschens gruben fleißig weiter im Sumpf der Verwaltungsintrigen um zuletzt mit Hilfe des MPs alles aufzuklären.

Der hier gezeigte Schnappschuss zeigt den Dekan friedlich mit seiner Gefolgschaft, anwesend auch Prinz Tsokos und einige Starlets des Mutterschiffes beim Gespräch über den Welfrieden. M. konnte zu diesem Fototermin leider nicht zugegen sein, da er sich schon wieder in die Arbeit gestürzt hatte um in den Tiefen des Blackboards die rechtsmedizinsche Lehre noch weiter zu verfeinern...

Hochauflösende Bilder finden Sie, verehrte Leser, wie immer durch Klick auf die verkleinerten Versionen !

14.1.07

Charité spielt "Hau den Dekan" - Mistprinten enthüllt Beweismaterial


Werte Gemeinde,

des VorSTandsvorsitzenden bahnbrechende architektonische Glanzleistung im vorweihnachtlichen Trubel hat die Mistprintenredaktion derartig aus dem Tritt geworfen, daß ein ganz anderes Vorkommnis komplett an uns vorbeigerauscht ist: Das vorweihnachtliche "Dekans-Bashing".

Begab es sich doch im November nach der Krönung des neuen Aufsichtsratsvorsitzenden Dr. Z., daß ganz hässliche Gerüchte in der Berliner Presse die Runde machten. Dort wurde gemunkelt, es gäbe böse Strömungen innerhalb der Charité, daß diese sich vom Klinikum trennen wollen würden und dieses (oh SCHRECK!) privatisieren wollen würde. Ein Aufschrei ging durch die Reihen der ihre Dienstreisen selbst finanzierenden CharitéCentrums-Leiter (ob dieses gänzlich cerebral verklebte Wort wohl in die nächste Ausgabe des Dudens kommt oder sich für das "Unwort des Jahres 2007" qualifiziert?). Wie konnte man nur laut darüber nachdenken, das Krankenversorgungsmutterschiff den bösen Gnomen von Helios oder Sana in die Schatzkammer zu schieben?
Die Schurken hatte man auch gleich recht richtig ausgemacht: Die durchtriebene Fakultätsleitung, die ihr ganzes wertvolles Transferleistungsgeld Forschung/Lehre-Krankenversorgung nur für sich behalten wollte.
Da begab es sich nun, daß im November dicke Luft am Montagsbuffet (das, so möchte Mistprinten hier einmal anmahnen, mit der neuen Legislaturperiode des neuen Labervereins aka Fakultätsrat beschämend schlecht geworden ist) herrschte: Da entzogen die bösen CC-Typen der Fakultätsleitung einfach das Vertrauen! HA! Wobei wir, die alles enthüllende und nichts beschönigende journalistische Großkampfmaschine Missed Printen, sich schon gefragt hat: Kann man sich selbst das Vertrauen entziehen? Denn wer mal richtig aufgepasst hat beim Durchblättern all der interessanten kleinen Memos und Auflistungen von Amts- und Krawattenträgern, der hat gemerkt, daß der amtierende Prodekan für Studium und Lehre gleichzeitig Leiter des CC 16 ist. Hmmm.... Wie mag sich unsere sportwagenfahrende Agendamachine wohl gefühlt haben, als er seiner "anderen Hälfte" (wir vermeiden hier mal bewußt das Wort "bessere", das sei mal dahingestellt und wabert im Dunkeln) das Vertrauen entzogen hat? Der Welt entrückt? Total schizophren? "So anders"? Oder gar total betäubt? Wir glauben weder das eine noch das andere und tippen auf "Gut unterhalten". Nun gut, dieser Artikel hat nicht den Zweck, in die hintersten Hirnwindungen des PDLs einzusteigen, das machen wir ein anderes Mal.

Was nun folgte, kann man sicherlich sehr treffend mit "Das grosse Brechen" bezeichnen. Es folgten zwei sehr unterhaltsame Stunden, in denen jeder mal sagen durfte, was er denn am Dekan und am PDF so richtig doof findet. Und was die beiden an allen anderen so richtig doof finden.
So richtig hervorgetan hat sich in dieser Richtung ein nicht näher bezeichneter Professor, der früher mal viel in Köln zu tun hatte. Dieser bekommt unbestätigten Meldungen zufolge geradezu psoriasiforme Ekzeme wenn man das Wort "PDF" ausspricht und wollte diesen gern mit Maus und Mann absägen. Naja, Rechnung ohne den Wirt gemacht... Hat natürlich nicht geklappt. Dachten wir zunächst, der Dekan hätte Burking angedroht (wer nicht weiß was das ist, dem empfiehlt die Redaktion die Lektüre eines Lehrbuches der Rechtsmedizin), so wurde Mistprinten exklusives Beweismaterial zugespielt, auf dem zwei Drittel der Fakultätsleitung kräftig Horrorszenarien abspielen, für alle, die sich erneut an einem ähnlichen Stunt versuchen möchten. Vielleicht sollte man sowas lassen, wenn man Initialen hat, die grob an die Königlich-Preußische Porzellanmanufaktur erinnern und man um die Ecke von einer Irrenanstalt wohnt...

Fröhliche Weihnachten nachträglich.

1.1.07

Charité baut für die Gesundheitsstadt Berlin ? Mistprinten enthüllt Entwurf




Wie unlängst die holde Pressefee der Charité verkündete, ist unser grosser Herr und Meister Detlev G. aus B. (links im Bild) beim Eisangeln auf Gas oder Rohöl gestoßen, wie sonst ist es zu erklären, dass die Charité sich dazu entschlossen hat, das hässlichste Haus der Stadt (unser einzigartig gruseliges Bettenhochhaus in Mitte) aufzustocken?
War noch im letzten Herbst das Geld zu knapp um den Piepmätzen von der Ärzteinitiative mehr Kohlen rüberzuschieben, so kann unser huldvollst verehrter VorSTandsvorsitzender nun verkünden, dass das ?Wahrzeichen Berlins? (Berliner Zeitung, Mistprinten übergibt sich und entschuldigt sich) um ganze sieben Etagen in den Berliner Dunsthimmel emporwachsen soll.
Die Statik soll ihr ok gegeben haben, wobei Missed Printen glaubt, dass der Chef hier selbst in der Kaffeepause gerechnet hat, denn wer Chef von so einer einzigartig komischen Einrichtung wie der Charité ist, kann doch einfach alles, oder?


Kommen wir zurück zum Thema: Lt. Pressemitteilung des Mutterschiffes vom 15. Dezember des vergangenen Jahres werden zunächst einmal ein paar mehr grüne Dekomatten an Honnis Prachtbau angetackert. Die sind lt. offizieller Version dafür gedacht, Passanten und Mitarbeiter vor herunterfliegenden Kacheln zu schützen, Missed Printen enthüllt hier jedoch exklusiv: Sie sind als Symbol der Hoffnung gewählt (grün usw., Sie verstehen?!), um VorSTand und Mitarbeiter doch noch an den selbstgewählten Wahlspruch des Dekanats glauben zu lassen (?Alles wird gut!?). Da sich in absehbarer Zeit wegen des Gesamtzustandes der Rundumbefliesung dieses hässlichen Kotzbrockens in der Berliner Innenstadt wahrscheinlich ein kompletter grüner Schal um den Kasten legen wird, hat man sich auch schon etwas anderes ausgedacht: Ein Rundumposter! Blow-up-Media lässt sich sicher was schönes einfallen, so z.B. Werbung für Weihnachtspartylocations, potenzsteigernde Mittel oder einfaches Exorzistenwerkzeug. Tabak- und Alkoholwerbung sind leider ausgeschlossen. Eigentlich auch egal, solange man am Kiosk unten im Foyer immer noch Glimmstengel käuflich erwerben kann.
Im nächsten Schritt wird sich das Mutterschiff dann umweltfreundlich geben: Nicht nur, dass die kackbraune Befliesung für 100? pro Quadratmeter als Antiquität an unwissende japanische Touristen und indolente Umlandbewohner verscherbelt wird, nein, es kommt noch viel besser! Anstatt die sieben Etagen aus kostbaren Rohstoffen neu zu bauen, wird die Charité ganz einfach ein ganzes Haus oben draufstecken und damit nicht nur die nach innen bereits vollzogene Fusion auch nach außen transportieren: Das schönste Uniklinikum der Welt wird einfach oben festgemöllert und fertig ist der Neubau!
Jetzt muss man nur noch den Teltowkanal 10km nach Norden verlegen und die Welt ist wieder in Ordnung.

Prost Neujahr!