1.1.07

Charité baut für die Gesundheitsstadt Berlin ? Mistprinten enthüllt Entwurf




Wie unlängst die holde Pressefee der Charité verkündete, ist unser grosser Herr und Meister Detlev G. aus B. (links im Bild) beim Eisangeln auf Gas oder Rohöl gestoßen, wie sonst ist es zu erklären, dass die Charité sich dazu entschlossen hat, das hässlichste Haus der Stadt (unser einzigartig gruseliges Bettenhochhaus in Mitte) aufzustocken?
War noch im letzten Herbst das Geld zu knapp um den Piepmätzen von der Ärzteinitiative mehr Kohlen rüberzuschieben, so kann unser huldvollst verehrter VorSTandsvorsitzender nun verkünden, dass das ?Wahrzeichen Berlins? (Berliner Zeitung, Mistprinten übergibt sich und entschuldigt sich) um ganze sieben Etagen in den Berliner Dunsthimmel emporwachsen soll.
Die Statik soll ihr ok gegeben haben, wobei Missed Printen glaubt, dass der Chef hier selbst in der Kaffeepause gerechnet hat, denn wer Chef von so einer einzigartig komischen Einrichtung wie der Charité ist, kann doch einfach alles, oder?


Kommen wir zurück zum Thema: Lt. Pressemitteilung des Mutterschiffes vom 15. Dezember des vergangenen Jahres werden zunächst einmal ein paar mehr grüne Dekomatten an Honnis Prachtbau angetackert. Die sind lt. offizieller Version dafür gedacht, Passanten und Mitarbeiter vor herunterfliegenden Kacheln zu schützen, Missed Printen enthüllt hier jedoch exklusiv: Sie sind als Symbol der Hoffnung gewählt (grün usw., Sie verstehen?!), um VorSTand und Mitarbeiter doch noch an den selbstgewählten Wahlspruch des Dekanats glauben zu lassen (?Alles wird gut!?). Da sich in absehbarer Zeit wegen des Gesamtzustandes der Rundumbefliesung dieses hässlichen Kotzbrockens in der Berliner Innenstadt wahrscheinlich ein kompletter grüner Schal um den Kasten legen wird, hat man sich auch schon etwas anderes ausgedacht: Ein Rundumposter! Blow-up-Media lässt sich sicher was schönes einfallen, so z.B. Werbung für Weihnachtspartylocations, potenzsteigernde Mittel oder einfaches Exorzistenwerkzeug. Tabak- und Alkoholwerbung sind leider ausgeschlossen. Eigentlich auch egal, solange man am Kiosk unten im Foyer immer noch Glimmstengel käuflich erwerben kann.
Im nächsten Schritt wird sich das Mutterschiff dann umweltfreundlich geben: Nicht nur, dass die kackbraune Befliesung für 100? pro Quadratmeter als Antiquität an unwissende japanische Touristen und indolente Umlandbewohner verscherbelt wird, nein, es kommt noch viel besser! Anstatt die sieben Etagen aus kostbaren Rohstoffen neu zu bauen, wird die Charité ganz einfach ein ganzes Haus oben draufstecken und damit nicht nur die nach innen bereits vollzogene Fusion auch nach außen transportieren: Das schönste Uniklinikum der Welt wird einfach oben festgemöllert und fertig ist der Neubau!
Jetzt muss man nur noch den Teltowkanal 10km nach Norden verlegen und die Welt ist wieder in Ordnung.

Prost Neujahr!

4 Kommentare:

Anonym hat gesagt…

*räusper* Ich hoffe, der werte VorSTandsvorsitzende hat mir oben im Penthouse ein Büro reserviert. Ich möchte mir schließlich schnell einen Überblick verschaffen können, wenn ich 2009 Dekan werde...

fichtenmoped hat gesagt…

Na lieber BD, da komm erstmal am derzeiten PDF vorbei...

Anonym hat gesagt…

Dann ist es ja doch ganz gut, dass der Architekt damals schon die SandSTurmfänger vor die FenSTer gebaut hat, um die Turbulenzen zu brechen, wenn alle merken, dass das feine kleine Klinikum aus den Süden wieder oben auf ist........
Eine zukunftsfrohe Mitleserin

Anonym hat gesagt…

Alles wird gut! BD wird nicht Dekan,, der PDF macht mit allen kurzen Prozess (siehe Bild von früher) und Steglitz sieht oben auf dem kotbraunen Zonenturm doch gar nicht so schlecht aus.