Behrend Behrends, von der Redaktion aufgrund seines grenzdebil-niedlichen Gesichtsausdruckes auch „Beri Beri“ genannt, hatte bereits im Jahre 2007 die Charité fluchtartig gen alte Heimat Küste verlassen. Unbestätigten Meldungen zufolge hat er sich mit seiner großen Liebe Jutta dort in einer Holzhütte mit Lehmfussboden an der Außenalster eingenistet.
Was passiert nun also mit dem Pharmakologen-Potpourri?
Fangen wir bei Detlev Ganten an. Der Mann, dessen Lebenswerk durch das Kleben am Chefsessel der Charité gekrönt werden sollte, wird den Laden der Läden im September dieses Jahres verlassen. Nur: Wohin? Auf die Datsche im Ostdeutschen? Ins schöne Buch ins MDC? An die Küsten, Möhren sähen und ernten? NEIN! Liebe Les(t)erschaft, unser einzig wahrer VorSTandsvorsitzender der Herzen wird Jubeldirektor und dem hohen Hause auch in Zukunft erhalten bleiben! Einzig die Frage, ob er sein altes Büro zwei Etagen unter dem Sorgentelefon der Charité behalten darf, ist zum gegenwärtigen Zeitpunkt noch nicht geklärt.Was aber, so fragen Sie hier zu recht, ist ein „Jubeldirektor“? Liebe Leser, wo waren Sie die letzten Jahre??! Ihre Arbeitsstätte, Ihr Hort des Lebens, der Frohmut und die Vortür zum Himmel (wir reden hier über die Charité und nicht über die Garage neben Muttis Vorgarten) wird im Jahre 2010 300 Jahre alt. Wenn das kein Grund zum Jubeln ist, wissen wir auch nicht weiter. Und damit alle so richtig schön jubeln können und das vielleicht auch noch sozialistisch-gleichförmig wie es der Großteil der linientreuen Belegschaft des einstigen Elite-Krankenhauses der besseren deutschen Republik einst gelernt und internalisiert hat, braucht die Charité einen Vorjubler. Wer könnte das besser machen als der Jubeldirektor??! Und genau hier kommt „uns Detlev“ ins Spiel: Mit hanseatisch korrektem Auftreten wird er uns über die Schwelle des Jubeljahres führen und uns von Veranstaltungshöhepunkt zu Eventkracher führen. UND DAS EIN GANZES JAHR LANG!!!
Was macht nun aber der zweite Akteur des Pharmakologen-Doppelsitzers?
Martin Paul aka „Dean Martin“, „Le Doyen“, “Der MP” oder was auch immer hier noch kursierende Code-Wörter sind, macht rüber. Da es die DDR ja nun nicht mehr gibt und die Arbeitsstelle Sankt Eglitz auch schon seit ein paar Jahren nicht mehr in Dekanatsdiensten steht sondern einem Atommüllendlager immer ähnlicher wird, verlässt uns der Lieblingsdekan der Mistprinten-Redaktion in den goldenen Westen. Da die westlichen Hochschulen des Landes (zumindest die, die was taugen) alle bereits mit entsprechenden Führungshonorationen ausgestattet sind, hat sich der einzige Dekan, den die Mistprinten-Redaktion jemals kannte, für den kautzigen Nachbarn jenseits des Niederrheins entschieden. Zwischen Tulpen, Holzklöppern und Käse macht Martin Paul in die Provinz Limburg rüber. Nach Maastricht um genau zu sein. Was er dort machen wird haben wir uns gefragt. Tauben vergiften? Mitnichten! MP macht auch dort das, was er am besten kann: Dekan sein! YEAH! Was soll er aber alles machen, so ohne Standortsägen, dem „Rock“, dem kleinen Mann mit Sportwagen und ähnlichen Dingen?
Wir wären nicht die besten Investigativjournalisten der Welt, wenn wir Ihnen nicht doch zeigen könnten, wie der neue Tagesablauf des neuen Dekans der Medizinischen Fakultät der Universität Maastricht aussehen wird. Unsere Software-Experten haben weder Kosten noch Mühen gescheut, den geheimen Exchange-Server in Maastricht zu knacken und zwei Dinge zu enthüllen: 1. MP kann noch gar kein Neederlands und 2. das Leben kann so schön sein.Außerdem gelang es unseren Experten, ein Video vom ersten Spaziergang unseres verflossenen Fakultätsoberhauptes durch die Stadt zu finden:
Wer aber hockt sich jetzt in den neuen Vorstand und bespaßt uns in den kommenden Jahren?Wie die geneigte Leserschaft der Presse sicherlich schon entnommen hat, ist es so gekommen wie es kommen musste: Der ehemalige Kalif von Köln hat sich auch an seiner Heimatfakultät durchgesetzt und bekommt jetzt endlich die Chefmütze auf.
KME hat sie alle weg- bzw. ins Amt gemobbt. „The Rock“ hat er aus dem Weg geräumt (die Redaktion sagt: Sehr schade, wir mögen des Rocks Ausführungen über Billroth), die Seinen positioniert und sich so schön eingenistet für ein paar Jahre im Spielzimmer des VorSTandsvorsitzenden. Da wird wohl zukünftig wenig Zeit für die Ferienwohnung am Tegernsee sein.
Im Amt des Dekans beerbt nun endlich eine Frau „MP“. AGK (was ein wenig klingt wie AKW) wird Dekanin („Habemus mamam“ ist hier der korrekte Ausspruch wie der Redaktion zugespielt wurde, so klug sind wir ohne Latinum nicht) und wird KME’s Wasserträgerin in Sachen Fakultät. Wir dürfen gespannt sein…
Danke, Gemeinde, setzen, SECHS!
5 Kommentare:
Missed Printen, wo bleibt die wahre Trauer??
Wer hat denn Dean Martin ins Flachland geschickt, wer hat ihn nicht gehalten??? Und glaubt ihr wirklich, die telefonische Tröstung von M John wird mit 1 x Tag ausreichend sein? Was machen wir mit jemandem als Vorstand, der in seiner "Antrittsrede" den Modellstudiengang mit dem Reformstudiengang verwechselt?? Und wer wird unsere Dekanin führen und dabei kein Verführer sein??
Fragen über Fragen!! Missed Printen, was können wir noch aufhalten, wenn bald nicht mal die OE lautstark werden kann?
Eine Mitleserin voller Fragen
Verführen: Check (AgatheKhan ist blond, wenn auch fake).
Modellstudiengang: Ist schon schwierig sowas...
OE: Revolution ist doch Kernkompetenz eines jeden FU'lers, oder?
Man sollte hier mal Ordnung reinbringen. Einfach so drauflosplappern bringt uns doch nicht weiter.
Die Fakultätsleitung wäre gut beraten, mal anzuerkennen, dass die Anette ja auch von der FU kommt. Damit lebt Sankt Eglitz sozusagen im Geiste weiter im Dekanat...auch wenn der Herr ZyanKarli den Laden in drei Jahren abwickeln wird...da werden sich die St.Eglitzer Stadtfürsten noch wundern...
Dafür können sie ja jetzt bald partiell mit im Dekanat wohnen, einerseits...und andererseits bleibt nach der Abwicklung bestimmt mehr übrig für meinen Laden am CBD äh CCB...
Also gibt es die Hoffnung, dass die Studierenden sich rühren?? Oder werden sie doch noch untergebuttert?
Und wer hat die drei Jahre für Sankt Eglitz versprochen? Und wie viel Kreide hatte der Stadtfürst denn wohl zur Krönungsveranstaltung gefressen?
Wie immer:Fragen über Fragen einer Mitleserin
Aus dem Arschief des Schlampenfans:
Die freie Stimme aus der freien Welt
Skandal in der Deutschen Demokratischen Charité ! ! !
Neue Verfolgungswelle in der "DDC"
Attacken des Unrechtregimes halten an - Anwaltschaft und Gerichte außer Atem -
aus Angst vor Geschäftsschädigung bereits erste Absagen von externen Beratern
(Gerhard Löw 'n Thal, Rest-Berlin)
Unseren Lesern dürfte noch aus wiederholten Meldungen bekannt sein, dass die sogenannte "DDC" von mehreren Beratungswellen heuschreckenartig überschwemmt wurde. Wir berichteten über die irrsinnige Planwirtschaft und Täuschung der Weltöffentlichkeit mit großen Plakaten, die eine Bettenhochhaus Baustelle vorgaukeln sollten. Die Machthaber hatten seelenlose Senatsbüttel eingesetzt, unter deren Knute funktionsfähige Strukturen zerschlagen wurden, angeblich "um sich Schulden zu ersparen" so Reland Burger, ein bekannter Erfüllungsgehilfe der Diktatur (Name von der Red. geändert, da Doppelagent). Wie nun unser Korrespondent aus gewöhnlich gut unterrichteten Kreisen neben der ständigen Vertretung erfahren haben will, sollen die Machthaber an Plänen arbeiten, den wenigen Mutigen, die es noch wagen, Widerstand zu leisten, mit einem Apparat aus Justiz und Regierung nachzustellen. So wurde bisher schon die Presse massiv geknebelt, sodass unter Strafandrohung keine freie Berichterstattung mehr möglich ist. Verschiedene Zeugen (Namen der Red. bekannt) versichern glaubhaft, dass seit Beginn der Säuberung die Leerstellen der kritischen Presse angestiegen seien. "Ich verstehe nichts mehr" gestand ein Wissenschaftler bei einem Glas Gantenbräu.
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