18.1.11

CFM immer dreister!

Liebe Leserinnen und Leser,

(inbesondere diejenigen unter Ihnen, die so wichtig sind, dass unsere Artikel Ihnen als Ausdruck von Ihren Sekretärinnen vorgelegt werden,)


eigentlich hatten wir unsere Schreibmaschinen ja auf dem Dachboden verstaut und uns auf ein schönes Leben von Tantiemen eingestellt, bis wir jetzt Informationen zugespielt bekamen, die so brisant sind, dass sie locker für einen Pulitzer-Preis, einen Nannen-Preis und einen 15jährigen Aufenthalt im chinesischen Szene-Gefängnis in Jinzhou (Liaoning) ausreichen sollten!


Die Charité Facility Mafia (CFM) hat ihre letzte Maske der Menschlichkeit fallengelassen und verlangt jetzt selbst von der studentischen Initiative "Teddyklinik" Schutzgeld im vierstelligen Euro-Bereich. Die Nachfrage, ob ein so gemeinnütziges Projekt nicht umsonst in den Räumen der Charité veranstaltet werden sollte, beantwortete die große Berliner Schwester der ’Ndrangheta mit einem abgerissenen Teddybärenkopf im Bett der Veranstalterin. Die Schlägertruppen der CFM, die auf den Charité-Campi bereits seit längerem ungestört in ihren dekadent-protzigen Golfcarts patroullieren, wurden von ihrem Paten in Alarmbereitschaft versetzt und reagieren auf Ansprache noch abweisender als sonst. Als Zeichen ihres guten Organisationsgrades hat die Charité Facilitiy Mafia ihren Vorposten im Foyer des Bettenhochhauses an Leihmafiosis der russischen Mafia abgetreten, die dort jetzt das typische Codeword "Ham wa nicht!" mit russichem Akzent den anrufenden Unterbossen entgegenraunt.

Die Studierenden an der Charité sind nervös wie nie und offensichtlich angespannt. Jeder hat Angst vor der nächsten Aktion, die alle treffen soll: Bisher unbestätigten Gerüchten zufolge will die CFM ab dem nächsten Semester Vorlesungs-Schutzgeld in Höhe von 2 Euro je Person und Vorlesung verlangen und das Geld direkt am Hörsaaleingang von den Studierenden abpressen.

Professor "Die wollen den Präparierkurs abschaffen!!!" BachM. äußerte die Befürchtung, dass selbst die Streber mit maximaler Leidensbereitschaft dann nicht mehr in seine "Vorlesungen" kommen würden, wenn sie für sein Genuschel auch noch Eintritt bezahlen müssten.

Pete Cubus (Evaluation) freut sich, dass er mit dann (noch) schlechter besuchten Vorlesungen eine weitere und endlich mal neue Ausrede für die schlechte Teilnahme an der Evaluation bekommt.

Der PDL nahm das Problem zur Kenntniss und versprach, es bis spätestens Winter 2015 gelöst zu haben, unter der Bedingung, dass der VorSTand ihm keine Steine in den Weg legt.


Wir melden uns mit diesem Beitrag zurück und werden den mafiösen Sumpf, der das Mutterschiff wieder mal umgibt, mit journalistischen Kräften endgültig trocken legen!

Ihre Mistprinten